Rettet das Ittertal

Das Ittertal ist für die Region ein wichtiger Grünzug, der das Rheintal mit dem Tal der Wupper und dem Waldgebiet Burgholz verbindet. Solche Verbindungen sind für die Natur als Vernetzungslinien wichtig, für die Menschen als Erholungsräume und für die Stadt Solingen, vor allem für den Stadtteil Ohligs als Kaltluftentstehungsgebiete und Wege, auf denen die Kaltluft (und damit frische Luft) in den Ort und zu den Menschen gelangt.

Seit langem plant die Stadt Solingen zu den schon vorhandenen oder im Flächennutzungsplan festgesetzten Gewerbegebieten (Monhofer Feld, Piepersberg Ost, Fürkeltrath I, Keusenhof, Fürkeltrath II, Piepersberg West) im Ittertal ein weiteres Gewerbegebiet: für den neuen Regionalplan ist nun auch noch das Gebiet Buschfeld vorgeschlagen worden. Es ist halbmondförmig umgeben vom Naturschutzgebiet Mittleres Ittertal und Baverter Bachtal.

Durch diese Festsetzungen und Planungen wird der seit Jahrzehnten durch Siedlungen und Gewerbe immer schmaler werdende Streifen des Ittertals noch weiter eingeschränkt und verliert mehr und mehr seine Funktion als Frischluftschneise, Erholungsgebiet und Vernetzungslinie für die Natur. Im Gebiet Fürkeltrath II wären auch mehrere biologisch arbeitende landwirtschaftliche Betriebe eingeschränkt oder gefährdet.

Seit vielen Jahren spricht sich die BUND- Kreisgruppe Solingen gegen weiteren Bau und weitere Planungen von Gewerbegebieten im Ittertal aus. Dies geschah im Rahmen von Stellungnahmen zu den Gebietsentwicklungsplänen der Bezirksregierung, Flächennutzungsplänen und Landschaftsplänen der Stadt Solingen. Die neuen Vorschläge der Stadt im Rahmen der Regionalplanung haben nun die Bürgerinitiative „Rettet das Ittertal“ auf den Plan gerufen, mit der wir zusammenarbeiten und die wir bei ihren Zielen, das Ittertal in den noch vorhandenen Strukturen zu erhalten, unterstützen.

Insbesondere lehnen wir die Entwürfe für die Planungen Buschfeld, Piepersberg West und die immer größer werdende Planung für Fürkeltrath II ab.



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